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Schülerheim vergibt Maturaprojekt

Im Schuljahr 2010/2011 wird Gernot Jank, Schüler des Don Bosco Heims, ein Maturaprojekt realisieren, dessen Auftraggeber die Heimleitung ist. Im folgenden Interview erzählt Gernot von dem Vorhaben.

Wie bist Du auf das Projekt aufmerksam geworden?

Gernot Jank: Durch einen Aushang des Heimleiters Hr. Holl wurde ich auf dieses Projekt aufmerksam. Gesucht wurde jemand, der ein Programm für eine Datenbankverknüpfung erstellt. Da habe ich mir gedacht, dass könnte ich machen.

Worum geht es konkret?

Gernot Jank: Im Laufe eines Jahres werden viele Daten erhoben. Es sind das einerseits die Stammblattdaten der Heimschüler, dann aber auch Belegungslisten, An- und Abreisezeiten, Aufzeichnungen über die Zuordnung zu den diversen Schulen (Anm.: die Schüler des Heims besuchen sechs verschiedene Schulen) und einiges mehr. Diese Daten werden von mir verknüpft, sodass später die Erzieher unter Verwendung von Filtern alle für sie relevanten Informationen jederzeit abrufen können.

Ist das Projekt für Dich eine Herausforderung?

Gernot Jank: Ja, auf jeden Fall. Ich besuche im Augenblick die 4. Klasse der HTL Mössingerstraße, Zweig Technische Informatik. Im letzten Schuljahr müssen die Schüler ein Projekt ausarbeiten. Von der Konzeption und vom Arbeitsumfang scheint mir mein Projekt ideal zu sein. Und dann freut es mich natürlich auch, dass dem Schülerheim geholfen ist.

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Slacklining Slackline (Bildquelle: (c) Don Bosco Schülerheim)

Slacklining

Don Bosco hat es vorgemacht. Neulich stellte Armin Assinger in der ORF Millionenshow folgende Frage: „Will man der neuen Trendsportart „Slacklining“ nachgehen, braucht man vor allem …? A: jede Menge Geld, B: ein großes Publikum, C: viel Balancegefühl; D: gelbe Tennisbälle (richtig ist Antwort: C).

Slacklining erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit. So war es auch nicht verwunderlich und nur eine Frage der Zeit, bis die Schüler den Wunsch nach der Anschaffung einer „Slackline“ aussprachen. Die Heimleitung trug dem gerne Rechnung und bald wagten sich die ersten Schüler auf die in ca. 1 m Höhe gespannte Leine. Aber ist das wirklich ein „neuer“ Trendsport?

Für Johannes Bosco war es schlicht „Seiltanz“. Er schreibt: „Stellt euch vor, mit elf Jahren ging, sprang, und tanzte ich auf einem Seil wie ein Profi. In meinem Heimatdorf auf einer Wiese stand ein besonders schöner Birnbaum. Um diesen schlang ich ein Seil, spannte es zum Stamm eines anderen Baumes und verknotete es fest damit. Wenn alles vorbereitet war, und jeder gespannt auf die neue Nummer wartete, lud ich alle zum Gebet ein. Dann ging es los mit der Vorstellung. Da hättet ihr sehen sollen, wie aus mir, dem Prediger, ein Akrobat und Zauberkünstler wurde.“ Don Bosco hätte sicher seine Freude mit den eifrigen Nachahmern gehabt!

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